1. Warum die Koalition auf Kommissionen setzt
  2. Der Ablauf: erst beraten, dann umsetzen
  3. Wo die Kommissionen heute stehen
  4. Kein Aussitzen, sondern Methode
  5. Ein konkretes Beispiel: weniger Bürokratie
  6. Fairness schafft Akzeptanz

Warum die Koalition auf Kommissionen setzt

Die großen Vorhaben bei Sozialstaat, Gesundheit, Rente und Steuern sind komplex und betreffen Millionen Menschen. Deshalb hat die Koalition aus CDU, CSU und SPD unabhängige Kommissionen beauftragt, die fundierte Reformvorschläge erarbeiten. 

Der Sinn dahinter: Sachverstand bündeln, Vorschläge auf eine belastbare Grundlage stellen und so die Akzeptanz für Reformen sichern. Gerade bei tiefgreifenden Reformen ist es klug, sie von unabhängigen Fachleuten vorbereiten zu lassen. Das schafft Lösungen, die fachlich tragen und von einer breiten Mehrheit mitgetragen werden. Die Kommissionen liefern, die Koalition setzt um. 

Der Ablauf: erst beraten, dann umsetzen

Das Verfahren folgt einer klaren Reihenfolge. Zuerst erarbeitet die jeweilige Kommission ihre Vorschläge. Dann verabschiedet die Koalition daraus Eckpunkte. Anschließend setzt das zuständige Ministerium die Reform um. Den letzten Schritt macht das Parlament: 

„Wenn wir Eckpunkte verabschieden, wird das nicht sofort in der darauffolgenden Woche umgesetzt. Das muss dann auch durch den Bundestag.“  Carsten Linnemann 

So ist gewährleistet, dass jede Reform demokratisch beschlossen ist. 

Wo die Kommissionen heute stehen

Die ersten Kommissionen sind bereits am Ziel: „Die Sozialstaatsreform-Kommission ist fertig. Die zweite Kommission zu Gesundheit auch. Frau Warken, die Gesundheitsministerin, setzt jetzt die Dinge um.“ Carsten Linnemann 

Noch vor der Sommerpause soll auch die Renten-Kommission ihre Ergebnisse vorgelegt haben. Die Steuerreform-Kommission wird zeitnah folgen. 

Kein Aussitzen, sondern Methode

Mancher hält Kommissionen für ein Mittel, um Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. Das Gegenteil ist der Fall: Die Kommissionen arbeiten mit festen Fristen, die ersten Ergebnisse liegen bereits vor, weitere folgen noch vor der Sommerpause. Wer in komplexen Fragen tragfähige Reformen will, muss sie gründlich vorbereiten – statt sie im Schnellschuss zu verabschieden. Genau dafür steht dieses Verfahren. 

Ein konkretes Beispiel: weniger Bürokratie

Wohin die Reformen zielen, zeigt sich schon jetzt beim Bürokratieabbau. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg lassen ihre Statistikpflichten zum Jahresende auslaufen. Die Länder gehen voran, der Bund will im Zuge der Reformen nachziehen. 

„Damit endlich Schluss ist mit diesen Statistikpflichten.“  Carsten Linnemann 

Fairness schafft Akzeptanz

Akzeptanz entsteht nur durch Fairness, macht der CDU-Generalsekretär klar:  

„Dass jeder seinen Beitrag leistet, nicht nur einzelne Gruppen.“ Carsten Linnemann 

Auch beim Sozialstaat wird dieser Anspruch sichtbar: Zum 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung ersetzt. Für die CDU ein wichtiger Schritt, aber nicht der letzte. Linnemann fordert zusätzlich konsequentes Vorgehen gegen Missbrauch: „Hintermänner locken Menschen nach Deutschland. Da wird der Sozialstaat ausgenutzt, zum Teil geplündert. Ich möchte, dass diese Dinge in Deutschland verboten sind.“ 

Reformen mit Methode

Der Weg ist klar: beraten, entscheiden, umsetzen. Schritt für Schritt und demokratisch abgesichert. So wird aus dem Anspruch, Deutschland zu erneuern, gelebte Politik. Deutschland braucht Reformen. Und diese Koalition setzt sie um – Schritt für Schritt und verlässlich.