1. Ministerin beim „Sommer der Berufsausbildung”
  2. Renaissance des Handwerks durch KI?
  3. Zwei Wege, gleich viel wert
  4. Niemanden zurücklassen
  5. Eltern mitnehmen, Gymnasien berücksichtigen
  6. Aufstieg ist auf vielen Wegen möglich

Ministerin beim „Sommer der Berufsausbildung” 

Junge Frauen und Männer, gebeugt über ihre Werkstücke, von nichts abzulenken – sie wollten die Besten ihres Fachs sein und sich mit den Besten der Welt messen. Diese Szene hat Bundesbildungsministerin Karin Prien bei den internationalen Berufswettbewerben in Dänemark selbst erlebt. Es ist das Gesicht der beruflichen Bildung von heute: faszinierend, anspruchsvoll, voller Talent. Genau dafür hat Prien beim Auftakt zum „Sommer der Berufsausbildung“ geworben. 

Renaissance des Handwerks durch KI? 

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt dramatisch. Für Prien ist das keine Bedrohung, sondern eine Chance: 

„Ich bin fest davon überzeugt, dass die berufliche Bildung und auch das Handwerk eine Renaissance erleben werden.“ Bundesministerin Karin Prien 

Immer mehr junge Leute fragen sich, ob ein Studium die Berufe von morgen noch trägt – oder ob nicht etwas ‚Solides‘ die bessere Wahl ist. Dabei räumt die Ministerin mit einem Vorurteil auf: Auch im Handwerk sind die Technologien längst anspruchsvoll. Digitale Kompetenz wird überall wichtiger. 

Zwei Wege, gleich viel wert

Für die Union gilt: Aufstieg hat viele Wege. Dank der CDU sind Meister, Fachwirt und Technikerinnen bereits mit dem akademischen Bachelor auf demselben Niveau des Deutschen Qualifikationsrahmens gleichgestellt. Mit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes wurde 2020 zudem der Titel “Bachelor Professional” offiziell eingeführt. Damit wird zum Ausdruck gebracht: Das hohe Niveau der Berufsausbildungen entspricht mindestens dem eines akademischen Bachelorstudiums. Denn: auch über die duale Ausbildung, kann man sehr gutes Geld verdienen, Unternehmen führen und Unternehmer sein. 

Bundesministerin Karin Prien
Foto: Laurence Chaperon
Foto: Laurence Chaperon

„Das Abitur ist nicht der einzige Weg. Beide Bereiche bieten Perspektiven und sollten gleichberechtigt nebeneinanderstehen.“ Bundesministerin Karin Prien  

Niemanden zurücklassen 

Rund zwei Millionen junge Menschen in Deutschland haben keine formale Qualifikation – ein enormes ungenutztes Potenzial. 

„Die Demografie kann man nicht betrügen – sie ist, wie sie ist. Deshalb brauchen wir jeden Einzelnen.” Bundesministerin Karin Prien 

Die unionsgeführte Bundesregierung eröffnet mit ihrer Qualifizierungsoffensive Berufliche Bildung” neue Wege: über Teilqualifikationen, die schrittweise zu einem vollwertigen Berufsabschluss führen, ausdrücklich auch für Menschen, die nach Deutschland zugewandert sind.  

Die Qualifizierungsoffensive wurde von Bundesbildungsministerin Prien im Februar 2026 gestartet. Sie stärkt Berufsorientierung für Jugendliche, schafft neue Karrierewege in der Ausbildung und unterstützt Menschen ohne Berufsabschluss auf dem Weg in Arbeit. 

Eltern mitnehmen, Gymnasien berücksichtigen

Eltern sind bei der Berufswahl die wichtigsten Gesprächspartner und sie wollen für ihre Kinder das Beste. Lange war Aufstieg vor allem mit einem Studium verbunden; heute findet ein Umdenken statt. Deshalb setzt die Ministerin auf bessere berufliche Orientierung an allen Schulformen – auch an den Gymnasien. 

Aufstieg ist auf vielen Wegen möglich 

Für die Stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU Deutschlands und Bundesbildungsministerin Karin Prien ist deshalb klar: Berufliche und akademische Bildung sind gleich viel wert – diese Wertschätzung sichtbar zu machen, ist das Ziel. Ein Land, das jedem jungen Menschen den passenden Weg eröffnet, hält sein Aufstiegsversprechen und sichert zugleich die Fachkräfte von morgen. Deutschland braucht jedes Talent. Und es ist bereit, jedem Talent eine Chance zu geben.