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Friedrich Merz
Friedrich Merz

Friedrich Merz : Bundeskanzler

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Ausgangspunkt meines politischen Handelns ist das christliche Menschenbild. Freiheit und Verantwortung leiten mich in meinem Tun. Politik bedeutet für mich, der Gesellschaft zu dienen. Jeden Tag treibt mich die Frage um, wie wir als Gemeinschaft in eine lebenswerte Zukunft gehen.

Wir leben in Freiheit in Frieden und Wohlstand. Das weiterzuleben und das noch besser zu machen: Das ist unsere Pflicht. Machen wir uns an die Arbeit. Deutschland verdient eine Zukunft, die hell und weit ist. Deutschland braucht eine Politik, die uns wieder stolz sein lässt auf unser Land.

Ihr Friedrich Merz

Alter 70 Jahre
Wahlkreis Hochsauerlandkreis
Geboren in Brilon
In der Politik seit 1989

Lebenslauf

Am 11. November 1955 wurde ich in Brilon im Hochsauerlandkreis geboren. Bis heute lebe ich mit meiner Frau in der Region, die geprägt ist von wunderschönen Naturlandschaften, von Forst- und Landwirtschaft und einer starken mittelständischen Wirtschaft. Hier sind auch unsere Kinder groß geworden.

Nach meinem Abitur und dem Wehrdienst nahm ich das Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Bonn und Marburg auf und schloss dieses Studium mit dem Ersten, nach der Referendarzeit in Saarbrücken mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Meine Berufslaufbahn begann ich als Richter (Amtsgericht Saarbrücken); seit dem Jahr 1986 bin ich als Rechtsanwalt tätig.

„Ich habe das Gefühl in unserem Land große Chancen bekommen zu haben. Und ich möchte davon etwas zurückgeben.“

Ich bin bereits zu Schulzeiten in die CDU eingetreten und bald zum Vorsitzenden der örtlichen Jungen Union gewählt worden. Ich merkte: Politik liegt mir und Politik begeistert mich. Und immer wieder hörte ich: „Du kannst führen.“ 1989 kandidierte ich erfolgreich für das Europäische Parlament und wurde einer der jüngsten deutschen Europaabgeordneten. Fünf Jahre lang war ich für die Region Südwestfalen als Abgeordneter in Brüssel und in Straßburg tätig. Dabei habe ich festgestellt: Mir macht die Arbeit im Parlament große Freude. Bei der Bundestagswahl 1994 bewarb ich mich in meiner Heimat im Hochsauerlandkreis um das Direktmandat für den Deutschen Bundestag, der damals seinen Sitz noch in Bonn hatte. Die Wählerinnen und Wähler sprachen mir ihr Vertrauen aus, und so pendelte ich von nun an nach Bonn, später dann nach Berlin. Ich verteidigte mein Direktmandat 1998, 2002 und 2005. Im Jahr 2000 wählte mich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion als Nachfolger von Wolfgang Schäuble erstmals zu ihrem Vorsitzenden.

„Wenn man Politik kann, dann hat man auch eine gewisse Verpflichtung, dem Land zu dienen.“

Bundestag Berlin
Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch

„Ich habe ein großes Spektrum an politischer und beruflicher Lebenserfahrung machen dürfen.“

2009 war ich Anfang 50 und seit zwanzig Jahren Parlamentsmitglied. Es war an der Zeit, Raum zu gewinnen für Reflexion und jenseits der Politik neue berufliche Erfahrungen zu sammeln. Für die nächsten zehn Jahre arbeitete ich in einer großen internationalen Anwaltskanzlei und in den Aufsichtsgremien der verschiedensten deutschen und internationalen Unternehmen. In dieser Zeit hatte ich das große Privileg, viel von der Welt zu sehen und viel Neues kennenzulernen.

„Für mich ist Politik immer zuallererst Verantwortung für unser Land.“

Die Politik hat mich trotzdem nie losgelassen. So war ich über 10 Jahre ehrenamtlich der Vorsitzende der Atlantikbrücke e.V., der größten und ältesten deutsch-amerikanischen non-profit Organisation in Deutschland. Im Jahr 2021 traf ich die Entscheidung, wieder für den Deutschen Bundestag zu kandidieren. Ich bin dankbar, dass ich den Hochsauerlandkreis als Wahlkreis erneut gewinnen konnte. Die Union insgesamt aber verlor diese Bundestagswahl. Nach 16 Jahren in der Regierung stand die Partei plötzlich vor der großen Aufgabe, sich in der Opposition zu erneuern: Was sind die christdemokratischen Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft? Diese Frage musste in der Opposition und in der Partei neu beantwortet werden.

36. CDU Parteitag 2024
Foto: Tobias Koch
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