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Generalsekretärin Franziska Hoppermann
Foto: Tobias Koch
Generalsekretärin Franziska Hoppermann
Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch Foto: Tobias Koch

Franziska Hoppermann : Generalsekretärin

„Mir war früh klar, dass ich mich einbringen, mein Umfeld und das gesellschaftliche Miteinander mitgestalten will.“

Alter 44
Geboren in Hamburg-Volksdorf
In der Politik 1998

Franziska Hoppermann: Von Hamburg-Volksdorf in das Konrad-Adenauer-Haus

Franziska Hoppermann ist seit dem 27. Juli 2026 Generalsekretärin der CDU Deutschlands. Ihr politischer Weg begann früh und ist eng mit ihrer Heimat Hamburg verbunden. Geboren wurde sie am 8. Januar 1982 in Hamburg-Volksdorf. Als ältestes von fünf Geschwistern wuchs sie in einer katholisch-geprägten Familie auf. Politik gehörte dabei von Anfang an zum Familienleben – nicht zuletzt durch ihren Großvater Carl Damm, der viele Jahre Bundestagsabgeordneter und einer der Mitbegründer der CDU Hamburg war.

Während ihrer Schulzeit an der katholischen Sankt-Ansgar-Schule (Abitur 2001) trat Hoppermann bereits 1998 der Jungen Union und 1999 der CDU bei. In der Jungen Union übernahm sie schnell Verantwortung: Zunächst wurde sie Kreisvorsitzende und später übernahm sie das Amt der stellvertretenden Landesvorsitzenden.

Sie studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Unterstützt durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes schloss sie ihr Studium 2008 als Diplom-Kauffrau ab. 2009 begann ihre berufliche Laufbahn als Beamtin in Diensten der Freien und Hansestadt Hamburg. In unterschiedlichen Funktionen sammelte sie Verwaltungserfahrung, zuletzt als Senatsdirektorin in der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz. Während all dieser Zeit war sie weiterhin politisch in Ämtern und Mandaten engagiert.

Auch privat fiel in diese Zeit ein wichtiger Einschnitt: 2006 heiratete Hoppermann ihren Ehemann, im selben Jahr wurde ihr Sohn geboren. Familie, Beruf und Politik prägen seither ihren Lebensweg.

Ihre politische und persönliche Heimat blieb immer Hamburg. Von 2004 bis 2021 gehörte sie der Bezirksversammlung Wandsbek an und war zuletzt Vorsitzende der dortigen CDU-Fraktion. Der CDU-Ortsverband Volksdorf-Walddörfer und der CDU-Kreisverband Wandsbek sind ihre politische Basis und Heimat. Seit 2017 ist sie zudem Landesvorsitzende der Frauen Union Hamburg.

„Für Christdemokratinnen und Christdemokraten besteht Politik aus dem Glauben daran die Welt besser zu machen, in dem Wissen, dass sie nicht perfekt ist.“

Es gibt für sie kaum eine schönere Basis für politische Arbeit als das christliche Menschenbild. Das motivierte Franziska Hoppermann auch auf Bundesebene Verantwortung zu übernehmen. 2021 zog Hoppermann in den Deutschen Bundestag ein. Seit 2022 gehört sie dem Bundesvorstand, seit 2025 zudem als Bundesschatzmeisterin dem Präsidium der CDU Deutschlands an.

„Politik ist für mich vor allem ein Dienst: Ein Dienst für die Menschen, ein Dienst für unser Land.“

Mit ihrer Ernennung zur Generalsekretärin der CDU Deutschlands im Juli 2026 übernimmt Hoppermann nun eine zentrale Funktion in der Bundespartei. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden, Bundeskanzler Friedrich Merz, leitet sie die Geschicke der CDU Deutschlands. Dabei bringt sie Erfahrungen aus mehr als zwei Jahrzehnten als überzeugte Christdemokratin, aus der Kommunal- und Bundespolitik sowie aus der öffentlichen Verwaltung mit.

„Neben der Politik ist Musik meine große Leidenschaft.“

Eine wichtige Konstante in ihrem Leben ist die Musik. Seit ihrem vierten Lebensjahr spielt Hoppermann Klavier, mit elf Jahren begann sie, in Oratorienchören zu singen, ein Jahr später kam das Cello hinzu. Nach einer Gesangsausbildung tritt sie bis heute solistisch sowie in Vokalensembles und Kammerchören auf. Zu besonderen musikalischen Höhepunkten gehören Auftritte 2019 und 2022 mit Kent Nagano in der Hamburger Elbphilharmonie oder mit vor 50.000 Messdienern auf dem Petersplatz bei der Messdienerwallfahrt nach Rom 2014.

Von Hamburg-Volksdorf über die Kommunalpolitik bis in den Deutschen Bundestag und an die Spitze der CDU: Franziska Hoppermanns politischer Weg ist von Kontinuität, ehrenamtlichem Engagement und der Verbindung von Beruf, Familie und Politik geprägt. Ihre politischen Wurzeln liegen dabei weiterhin in Hamburg-Wandsbek.