Sven Schulze: Sachsen-Anhalt braucht Stabilität.
Es geht bei der Landtagswahl im Herbst um Sachsen-Anhalt, sagt Ministerpräsident Sven Schulze bei WELT. Die CDU steht für Stabilität und Zusammenhalt. Die AfD steht für Sonderwege und Isolation.


- Sven Schulze. Ein beliebter Ministerpräsident.
- Das AfD-Programm führt Sachsen-Anhalt ins Abseits.
- Klare Absage an Zusammenarbeit mit extremen Parteien.
- Landespolitik muss im Mittelpunkt stehen.
„Es geht um unsere Heimat. Es geht um die nächsten fünf Jahre Regierungsarbeit in Sachsen-Anhalt“, macht Ministerpräsident Sven Schulze bei WELT deutlich. Dafür arbeitet er. Dafür ist er im Land unterwegs.
Sven Schulze. Ein beliebter Ministerpräsident.
Bei den Persönlichkeitswerten liegt Sven Schulze in Sachsen-Anhalt klar vorn. Die Mehrheit im Land sagt: Sie wollen Sven Schulze als ihren Ministerpräsidenten. Schulze selbst freut sich über die gute Bewertung seiner Arbeit: „Darum geht es“, sagt er „Wer sitzt in der Staatskanzlei? Sven Schulze für eine Politik, die Anschlussfähigkeit bedeutet, die Sachsen-Anhalt nicht zu der Insel macht? Oder die AfD, die am Ende in der Staatskanzlei sitzend unser Land isolieren würde.“
Das AfD-Programm führt Sachsen-Anhalt ins Abseits.
Denn die AfD macht sehr klar, wohin sie will. Leidtragende werden die Kinder und Jugendlichen im Land sein. So will die AfD die Zahl der Abiturienten deckeln und den Lehrplan politisch ausrichten. Die AfD will, dass nur noch ein Viertel der Kinder in Sachsen-Anhalt zum Gymnasium dürfen. Drei Viertel der Kinder will die AfD aussortieren, stellt Schulze fest. Inklusion soll es nicht mehr geben. „Jedes Kind, das irgendeine Behinderung hat, soll raus aus den Schulen. Das ist das Programm der AfD.“
Die AfD will sich auch in den Lehrplan der Schulen einmischen. Damit wird das Abitur in Sachsen-Anhalt abgewertet. Denn mit Blick auf diese Agenda droht die Nicht-Anerkennung des Abiturs in anderen Bundesländern. Ein Studium in Hamburg, Düsseldorf oder München wäre für Schulabgänger aus Sachsen-Anhalt dann nicht mehr möglich. Schulze macht deutlich. „Das gibt es nirgendwo anders. Das bedeutet, wir sind komplett abgehängt.“
Klare Absage an extreme Parteien.
Mit extremen Parteien von rechts oder links lehnt Schulze jede Zusammenarbeit ab. Es geht in der Landespolitik klar um Inhalte, sagt er, nicht „um das Verhältnis zu irgendeiner Partei“. Die Menschen wollen, dass die Politik gute Arbeit macht. Die Bestätigung zu seinen ersten 100 Tagen im Amt ist gut. Schulze bekommt Anerkennung für die Vertretung Sachsen-Anhalts in Berlin mit einer klaren Stimme, mit einer klaren Aussage. Er bekommt Lob für die Präsenz im Land. Die ersten Themen sind gut gelöst, bestätigen ihm seine Landsleute. „Die ersten 100 Tage haben gut funktioniert und so möchte ich in den nächsten Jahren für meine Heimat Sachsen-Anhalt weiterarbeiten“, sagt er. „In schwierigen Zeiten. Daran lasse ich mich messen.“
Landespolitik muss im Mittelpunkt stehen.
Zuletzt waren die Bundesthemen auch Landtagswahlkampf prägend. „Die Menschen sehen ja auch die 2,50 Euro, die sie an der Zapfsäule zahlen mussten, wenn sie Diesel tanken. Sie sehen die gestiegenen Lebenshaltungskisten“, sagt Schulze. Er will Landesthemen wieder in den Mittelpunkt stellen und zeigen, „Landesthemen sind die Themen, die am Ende hier entschieden werden können. Und deswegen ist es wichtig, dass man jeden Tag unterwegs ist, so wie ich das mache. Deswegen danke ich auch der Bevölkerung, die mir klar sagt, sie wollen mich als ihren Ministerpräsidenten haben.“
Das Interview mit Ministerpräsident Sven Schulze sehen Sie hier.


