Die 3 wichtigsten Punkte – So helfen die Reformen der jungen Generation
Kapitalrente, Unterstützung bei Umschulungen und Förderung von Zukunftstechnologien, damit die die junge Generation beruflich durchstarten kann. Das ist der Plan der Reformkoalition.
- Mehr Sicherheit im Alter durch die Kapitalrente
- Unterstützung bei beruflichen Veränderungen
- Zukunftstechnologien fördern, Arbeitsplätze sichern
Was bringen die Reformen der jungen Generation, den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35? Das Reformpaket der Regierungskoalition ist aufgeteilt in 34 Maßnahmen. Die fünf Oberthemen: Rente, Steuern, Arbeitsmarkt, Wachstum und Gerechtigkeit sowie Bürokratierückbau. Geholfen wird dabei denen, die gerade ihren Platz im Leben finden, ihre erste Wohnung suchen und in den Beruf starten. Die junge Generation in Deutschland, das sind Studenten, Auszubildende, aber auch Arbeitnehmer- und Arbeitgeber. Die Reformen bringen die ganze Gesellschaft voran – vor allem aber auch die junge Generation. Das sind die drei wichtigsten Punkte:
1. Mehr Sicherheit im Alter durch die Kapitalrente
Klar, die Rente scheint noch weit weg, aber es lässt sich einfacher leben, wenn man optimistisch in die Zukunft blicken kann. Ein zentraler Baustein des Reformpakets ist die Einführung einer ergänzenden Kapitalrente. Künftig wird ein Teil der Rentenbeiträge individuell angespart und am Kapitalmarkt angelegt. Dadurch soll das Altersversorgungsniveau langfristig gestärkt werden.
Gerade junge Menschen profitieren von den langen Anlagezeiträumen. Wer über Jahrzehnte Beiträge einzahlt, kann von den Erträgen der Kapitalmärkte profitieren. Nach Berechnungen der Bundesregierung würde ein Arbeitnehmer, der 45 Jahre lang Beiträge auf Basis des Durchschnittslohns zahlt, im Rentenalter inflationsbereinigt rund 770 Euro zusätzlich pro Monat erhalten.
2. Unterstützung bei beruflichen Veränderungen
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Digitalisierung, Automatisierung und der ökologische Umbau der Wirtschaft verändern zahlreiche Berufsbilder. Damit Beschäftigte diesen Wandel erfolgreich gestalten können, wird die Bundesagentur für Arbeit gestärkt.
Mit einer erweiterten Berufsberatung im Erwerbsleben, neuen Qualifizierungsangeboten und einer besseren Unterstützung beim Wechsel von einem Arbeitsplatz in einen anderen sollen Arbeitslosigkeit vermieden und neue Chancen eröffnet werden. Besonders Weiterbildungsangebote und Umschulungen werden ausgebaut. So erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich frühzeitig auf neue Anforderungen vorzubereiten und ihre beruflichen Perspektiven zu verbessern.
Bundeskanzler Friedrich Merz im Austausch mit der jungen Generation bei einer Veranstaltung im Konrad-Adenauer-Haus


3. Zukunftstechnologien fördern, Arbeitsplätze sichern
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Zukunftstechnologien und innovativen Industrien. Die Reformkoalition will gezielt Branchen stärken, die für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands entscheidend sind. Dazu gehören unter anderem die Automobilindustrie, die chemische und pharmazeutische Industrie, Clean Tech, die Kreislaufwirtschaft, der Maschinenbau, die Batteriezell- und Halbleiterproduktion sowie der Bereich der Künstlichen Intelligenz.
Innovationen „Made in Germany“ sollen künftig schneller ihren Weg in die Praxis finden. Dazu gehört beispielsweise der Ausbau des autonomen Fahrens durch vereinfachte Zulassungsverfahren und die Einrichtung von Modellregionen. Ziel ist es, neue Technologien nicht nur zu entwickeln, sondern auch in Deutschland anzuwenden und damit hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Bundeskanzler Friedrich Merz betont: „Nach Wohlstand für alle muss folgen: Wohlstand auch für die Jugend.“
Das Reformpaket ermöglicht Wachstum, sichert Arbeitsplätze und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Maßnahmen kommen der gesamten Gesellschaft zugute – besonders aber jungen Menschen, die heute ihre berufliche und private Zukunft aufbauen.
Lesen Sie das Programm der Reformkoalition:
PDF 152 KBLesen Sie unser Flugblatt zum Koalitionsausschuss hier:
PDF 543 KBLesen Sie unser Flugblatt zur Rente hier:
PDF 615 KB




