1. Digitale Gewalt ist echte Gewalt
  2. Kein zweierlei Maß
  3. Verantwortung beginnt im Alltag

„Gewalt gegen Frauen ist kein Frauenthema. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Thema.“ Julia Klöckner 

Der Schutz vor digitaler Gewalt ist dabei besonders dringend. Zu oft sind Täter nicht greifbar, Inhalte werden zu spät gelöscht, Beweise gehen verloren. Die Folge: Betroffene bleiben zu lange allein. 

Digitale Gewalt ist echte Gewalt

Klöckner macht deutlich, dass digitale Gewalt keine Nebensache ist. Frauen pornografisch zu verfälschen, sie digital auszuziehen oder mit KI-Bildern gezielt zu erniedrigen, ist keine Spielerei und keine Kunstfreiheit. Es ist Gewalt. 

„Frauen pornografisch zu verfälschen, sie digital auszuziehen, sie mit künstlich erzeugten Bildern systematisch zu erniedrigen, das hat mit Freiheiten unseres Grundgesetzes rein gar nichts zu tun.“ Julia Klöckner 

Darum braucht Deutschland jetzt wirksame Regeln: klare Löschfristen, bessere Auskunftsrechte, mehr Schutz für Betroffene und eine konsequente Bestrafung der Täter. Die CDU drängt seit langem darauf, dass der Staat im digitalen Raum endlich handlungsfähig wird. Sie hat dafür bereits wichtige Vorstöße wie die IP-Adressen-Speicherung gemacht.  Gerade die Grünen haben diese immer wieder abgelehnt.  

Kein zweierlei Maß

Ein weiterer Punkt in Klöckners Rede ist die Frage der öffentlichen Empörung. Sie warnt davor, Gewalt je nach Täter oder Umfeld unterschiedlich zu bewerten. Entscheidend darf nicht sein, wer betroffen ist oder woher der Verdacht kommt. Es zählt hier allein die Tat und das Leid des Opfers. 

Gerade deshalb darf es kein zweierlei Maß geben. Gewalt gegen Frauen ist immer ernst zu nehmen – ob online oder offline, ob prominent oder nicht prominent, ob im privaten Umfeld oder im öffentlichen Raum.   

Verantwortung beginnt im Alltag

Klöckner richtet ihren Appell auch an Männer, Väter und Familien. Schutz vor Gewalt beginnt nicht erst im Strafgesetzbuch, sondern im Alltag, in Haltung und Widerspruch. Wer Mädchen und Frauen herabwürdigt, braucht keine Ausreden, sondern Grenzen. 

Gewalt gegen Frauen ist kein Schicksal. Sie ist bekämpfbar: Mit klaren Regeln, mit Entschlossenheit und mit einer Gesellschaft, die nicht wegschaut. Genau dafür steht die CDU.