1. Ein klarer Wandel in Budapest
  2. Merz: Ein Sieg gegen den Rechtspopulismus
  3. Von der Leyen: „Ungarn hat Europa gewählt“
  4. Magyar – Partner statt Gegner
  5. Ein Signal für die CDU

Ein klarer Wandel in Budapest

Ungarn hat gewählt: Mit dem Sieg von Péter Magyar vollzieht das Land eine historische Kehrtwende. Nach 16 Jahren Regierung unter Viktor Orbán kehrt das Land an die Seite der europäischen Mitte zurück.  

Die Regierung Orbáns hatte sich in den letzten Jahren immer weiter von Europa distanziert. Viktor Orbán hatte einen zunehmend autokratischen Führungsstil durchgesetzt. Die Medienfreiheit war eingeschränkt. Die Menschen haben sich jetzt für Demokratie, für Europa und gegen einen autoritären Stil entschieden. 

„Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Wahl, lieber Peter Magyar. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa.“ Bundeskanzler Friedrich Merz 

Merz: Ein Sieg gegen den Rechtspopulismus

Der Wahlsieg ist eine Absage an den Rechtspopulismus und stärkt die Handlungsfähigkeit der EU – etwa beim bislang blockierten Ukraine-Kredit. Damit unterstreicht Magyar den Kurs der CDU: pro-europäisch, wertkonservativ und sicherheitsorientiert. Wer Orbán zum Vorbild nimmt, wie Teile der AfD, setzt auf ein Modell, das soeben abgewählt wurde.  

Bundeskanzler Friedrich Merz
Foto: Tobias Koch
Foto: Tobias Koch

Die Ungarinnen und Ungarn haben Europa und der Welt eindrucksvoll bewiesen: Es gibt keinen unumkehrbaren Trend im Rechtspopulismus und zum Autoritären. Das Pendel schwenkt zurück. Das ist eine gute Nachricht für ganz Europa und ist eine gute Nachricht für Deutschland, es ist auch eine gute Nachricht für die Ukraine.   Bundeskanzler Friedrich Merz 

Von der Leyen: „Ungarn hat Europa gewählt“

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte am Wahlabend: „Ein Land hat seinen europäischen Weg wiedergefunden. Heute Abend schlägt das Herz Europas in Ungarn stärker. Die Union wird stärker.“ Die voraussichtliche Neuausrichtung Ungarns stärkt die Handlungsfähigkeit der EU. Die Zeit der systematischen Blockaden ist beendet. 

Wadephul: „Die Menschen haben sich für den Wandel entschieden“

Bundesaußenminister Johann Wadephul hebt hervor: Für ihn steht die neue Regierung in Budapest für die Demokratie der Bürger – und nicht gegen sie. 

in love with EU
Foto: Steffen Böttcher
in love with EU
Foto: Steffen Böttcher
Foto: Steffen Böttcher Foto: Steffen Böttcher

Magyar – Partner statt Gegner

Péter Magyar tritt als klar proeuropäischer Konservativer auf. Er will die EU mitgestalten und nicht bekämpfen – ein wichtiger Unterschied: Er begreift sein Land als festen Teil der europäischen Strukturen und nicht als Gegner Brüssels. 

„Gemeinsam haben wir das Orbán-System abgewählt, gemeinsam haben wir Ungarn befreit.“  – Péter Magyar 

 Ein Signal für die CDU

Die Wahl in Ungarn bestätigt den Kurs der CDU, der Demokratie und Sicherheit verbindet. Magyar ist mit seiner Tisza-Partei Teil unserer Parteienfamilie, der Europäischen Volkspartei-Familie (EVP). Er verankert einen bürgerlichen Stil, den die CDU teilt.