Mut zu echter Rentenreform
Die Senioren der Union plädieren für mehr Mut zu einer echten Rentenreform. Erforderliche Belastungen sollen ausgewogen auf Rentner und Beitragszahler verteilt werden. Der Parteitag hat dem mutigen Vorschlag zugestimmt. Jetzt sind die Abgeordneten gefragt.


Die Rentenbeiträge steigen jährlich. Auch die staatlichen Zuschüsse steigen immer weiter. Gleichzeitig wird sichtbar: Die gesetzliche Rente reicht für immer mehr Rentner nicht aus. Es ist augenscheinlich: „Eine Reform der Rentenversicherung ist nicht zu erreichen durch das Kurieren an einzelnen Symptomen wie die Erhöhung der Zuschüsse.“ So schreibt es die Senioren Union in ihrem Antrag an den CDU-Parteitag in Stuttgart.
Den Zusammenhang im Blick behalten
Der SU-Vorsitzende Hubert Hüppe macht in Stuttgart deutlich: Die Rente ist Teil eines komplexen Systems. Beitragszahler und Rentenempfänger stehen immer in Relation. Einkommen und Beitragshöhen spielen eine wichtige Rolle. Es braucht starke Unternehmen, die gute Jobs anbieten – nur so lassen sich die Beiträge finanzieren.
„Die Notwendigkeit einer Reform der Rentenversicherung ist offenkundig“, so der Antrag. „Viele Menschen sind bereit, den Weg einer Reform mitzugehen. Dabei sollen sie sich auf einen wesentlichen Grundsatz der CDU-Sozialpolitik verlassen können: Starke Schultern können mehr Lasten tragen als schwache, die Unterstützung brauchen!“
Der CDU-Parteitag hat den Antrag mit großer Mehrheit verabschiedet. Jetzt blickt die Union mit großer Hoffnung „auf die Arbeit der Rentenkommission und erwartet fundierte Ergebnisse, die zur Lösung der zahlreichen Problemstellungen beitragen können“.



