Keine zusätzlichen Sozialabgaben auf Kapitalerträge
Die CDU lehnt zusätzliche Sozialabgaben auf Kapitalerträge ab. Sie will stattdessen die private Vorsorge stärken. Das hat der CDU-Parteitag beschlossen.


Deutschland liegt bei Steuern und Abgaben in der weltweiten Spitzengruppe. Fast niemand zahlt anteilig mehr als wir. Gleichzeitig stellen wir fest, dass private Vorsorge in vielen Bereichen nötig ist. Dazu werden in der Regel Rücklagen gebildet – zum Beispiel über Vermietung, Konten oder Aktien. Angesichts zu hoher Ausgaben im Sozialbereich, gibt es Forderungen, auf die Zinsen, Erträge oder Dividenden zusätzlich zu den Steuern auch Sozialabgaben zu erheben. Die CDU lehnt das ab.
Der Beschluss des CDU-Parteitags fordert stattdessen: Die Eigenverantwortung bei der Altersvorsorge soll unterstützt werden. Die private Vermögensbildung und die kapitalgedeckte Altersvorsorge sollen gestärkt werden. Sparen und Investieren soll attraktiver werden.
In der Begründung heißt es: „Angesichts des demografischen Wandels und der absehbaren Belastungen der umlagefinanzierten Sozialversicherungssysteme ist die kapitalgedeckte private Altersvorsorge unverzichtbar. Zusätzliche Abgaben auf Kapitalerträge würden Vorsorgeanreize schwächen, langfristigen Vermögensaufbau erschweren und insbesondere junge Generationen benachteiligen.“
Den Beschluss der CDU Deutschlands vom 38. Parteitag finden Sie hier.



