Christina Stumpp: Blick in die Kommunen
Vor Ort „entscheidet sich, ob politische Beschlüsse im Alltag funktionieren“. Die stellvertrtende CDU-Generalin Christina Stumpp hat ihren Schwerpunkt genau hier – auch als Leiterin des Kommunalbüros im Konrad-Adenauer-Haus. Auf dem CDU-Parteitag gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit und sagt, was sie in den kommenden Jahren noch erreichen will.
- Bundesregierung stärkt die Dörfer, Städte und Gemeinden.
- Mehr Frauen in die Rathäuser.
„Unsere Städte und Gemeinden sind die Orte, an denen unsere Politik unmittelbar ankommt und auf die Wirklichkeit vor Ort trifft.“ Für Christina Stumpp ergibt sich daraus eine klare Handlungsanweisung: Politik muss zuhören und nahbar sein. Dazu braucht es Präsenz und Akzeptanz. Und dazu braucht es Frauen und Männer gleichermaßen.
„Politik ist kein Nine-to-Five-Job. Sie verlangt Zeit, Energie und Flexibilität – und sie verlangt oft viel Organisation im Hintergrund. So wie bei vielen berufstätigen Müttern und Vätern im Land.“ Christina Stumpp
Bundesregierung stärkt die Dörfer, Städte und Gemeinden.
Im Koalitions-Vertrag wurde der Zukunftspakt Bund, Länder und Kommunen vereinbart. Stumpp macht auf dem CDU-Parteitag deutlich: Alle kommunalen Bereiche sollen einer Aufgabenkritik unterzogen werden: „Die Menschen erwarten von unserer CDU-Orientierung, Zuversicht und Lösungen. Keine Schlagworte, sondern Substanz. Ich möchte weiter Brücken bauen. Zwischen Bundespartei und kommunaler Ebene, zwischen Stadt und Land.“
Sicherheit in Innenstädten ist ein großes Thema, macht Stumpp deutlich. Das heißt, Eltern können ihre Kinder in die Schule schicken können, ohne Angst zu haben. Frauen und Männer müssen jederzeit und überall sicher unterwegs sein können. Das ist derzeit nicht Realität, aber umso mehr das Ziel. Die Sicherheit ist die Grundlage für unser Zusammenleben“. Stumpp fordert: „Unser Rechtsstaat ist nicht verhandelbar.“ Recht und Ordnung müssen immer und überall gelten.
Das Ziel: Mehr Frauen in die Rathäuser.
Hätten Sie es gewusst? Der Frauenanteil in Bürgermeisterämtern beträgt nur 13,5 Prozent. Nicht einmal eine von sieben Amtsträgern ist eine Frau. Für Stumpp ergibt sich daraus eine zentrale Aufgabe für CDU-Arbeit vor Ort: Wie können wir noch mehr Frauen für die kommunale Ebene und für die Bürgermeisterämter begeistern?
„Wir haben in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, Rahmenbedingungen zu verbessern und die Frauen für Bürgermeisterämter zu ermutigen, sie besser zu vernetzen und sichtbarer zu machen“, stellt Stumpp fest. Schon viermal hat das von ihr etablierte Format WOMEN@CDU #KOMMUNAL getagt. Die Resonanz zeigt: Die Veranstaltung motiviert. „Die kommunale Ebene ist für jede und jeden der ideale Einstieg in die Politik.“




