Die Schule muss ein Schutzraum sein: Keine private Nutzung von Handys an Grundschulen.

Dafür setzt sich die stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Karin Prien bei der Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt für das kommende Schuljahr 2023/24. ein. Als Bildungsministerin des Bundeslandes Schleswig-Holstein weiß sie, wie Aufstieg möglich wird für alle Kinder.

Insbesondere diejenigen, die aus bildungsfernen oder armutsgefährdeten Familien stammen, möchte sie als Vorsitzende der CDU-Fachkommission Aufstieg unterstützen. Chancen eröffnen auf eine gute Zukunft für alle Kinder – das ist der Grundsatz, mit dem Prien den Antrag des Kinderzukunftspakets im Juni 2023 vorgestellt hat. Dazu gehört, nicht nur hier und dort etwas zu ändern, sondern die gesamte Lebensrealität ins Auge zu fassen, angefangen bei den Kita-Kindern, Grundschülerinnen und -schülern. Schon früh hängen Kinder teilweise stundenlang am Handy.

Gleichzeitig haben immer mehr Kinder Probleme beim Lesen und Schreiben. CDU-Vize Karin Prien fordert deshalb: Keine private Handynutzung an Grundschulen! Als Bildungsministerin von Schleswig-Holstein legt sie im neuen Schuljahr den besonderen Schwerpunkt auf die Stärkung von Lesen, richtigem Schreiben und Mathematik.

Handlungsplan.

Schon in den Sommerferien wurde ein Handlungsplan erstellt, der nun umgesetzt wird. Zwei zusätzliche Schulstunden in den Unterrichtsfächern Deutsch und Mathe an Grundschulen sind ein Teil dieser Maßnahmen. Ebenso wichtig ist es, dass Grundschulkinder mehr lesen. Während der OECD-Durchschnitt bei etwa dreieinhalb Stunden Lesezeit pro Woche liegt, fällt er in Deutschland eine Stunde geringer aus. In Schleswig-Holstein hat Katrin Prien als Bildungsministerin nun 20 Minuten Lesezeit täglich egal in welchem Fach eingerichtet.

Davon abgesehen bittet sie Eltern in ganz Deutschland darum, mitzumachen: “Eltern sind Vorbilder! Kinder lernen in erster Linie von ihren Eltern. Deshalb kann man den Beitrag der Eltern hier nicht hoch genug einschätzen." Für Prien ist klar: Wir müssen mit den Eltern ins Gespräch kommen, damit die private Handynutzung während der Unterrichtszeit und in den Pausen in der Grundschule nicht mehr stattfindet. Dabei geht es für sie nicht um ein Verbot mit Strafandrohung. Ihr Ziel ist, die Nutzung einzuschränken. Prien betonte: „Wir wissen, dass über Handys auch schon kleine Kinder Zugang haben zu Gewaltvideos, Mobbing unter Schülerinnen und Schülern, Propaganda von Extremisten, aber auch Social Media und Chaträume mit hohem Suchtpotenzial.“

Sinnvoller Gebrauch von digitalen Medien.

Kinder haben das Recht auf einen Schutzraum an Schulen, der ohne private Handynutzung geschaffen wird. So kann sich ein Bewusstsein entwickeln für einen altersgerechten, verantwortungsvollen Gebrauch digitaler Medien. Diesen Umgang gilt es bei Schülerinnen und Schülern aber auch bei den Eltern zu schärfen. Damit wird der sinnvolle Gebrauch von digitalen Medien möglich.