Bis 2030 sollen in Deutschland 65 Prozent weniger Treibhausgase entstehen als 1990. Bis 2045 soll unser Land klimaneutral sein. Die CDU setzt dazu in ihrem 15-Punkte-Plan auf Innovation und neue Technologien – wie zum Beispiel grünen Wasserstoff, um auch energieintensive Industrien sicher mit sauberem Strom zu versorgen. Nur so wird Deutschland zu einem klimaneutralen Industrieland, in dem es weiter gute und sichere Arbeitsplätze gibt.

Das Konzept zielt darauf ab, dass Deutschland „so schnell wie möglich“ seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien deckt. Die Verfasser des Papiers plädieren unter anderem dafür, Erneuerbare Energien von Bürokratie und Abgaben, Steuern und Umlagen zu befreien. Die EEG-Umlage soll abgeschafft werden, Forschung und Innovationen gefördert, Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Darüber hinaus soll Deutschland beim Netzausbau schneller werden.

Das Papier „Ein Turbo für die Erneuerbaren!“ finden Sie hier.

202108301251 6TK4377 ed c Von links: Andreas Jung, Wiebke Winter, Armin Laschet, Thomas Heilmann. Foto: CDU/Tobias Koch

Armin Laschet: Energiewende ist Motor für Klimaschutz

Gemeinsam mit Wiebke Winter, Andreas Jung und Thomas Heilmann machte der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat klar, wie die Union Deutschland zum klimaneutralen Industrieland machen will. Armin Laschet: „Die Energiewende ist Motor für den Klimaschutz und für neue Arbeitsplätze. Wir setzen dabei auf Innovationen, das ist erfolgversprechender als Verbote, wie sie der politische Mitbewerber will.“ Kernfrage für die kommenden Jahre sei, wie die Industrie umgestaltet werden könne und wie der erforderliche Strom produziert wird. Dabei müssten vor allem auch Planungsverfahren schneller werden. Sechs Jahre für die Genehmigung eines Windrades seien zu lang. „Es muss sechs Monate dauern“, so Laschet.

Forschung und Innovationen fördern

Wiebke Winter, Bundestagskandidatin aus Bremen und Mitbegründerin der Klima-Union, machte deutlich: „Wir wollen Forschung und Entwicklung weiter stärken, nur mit Innovationen kommen wir voran.“ Deutsche Technologien müssten weltweit exportiert werden und die Potenziale vor allem von Offshore-Windparks besser genutzt werden.

Klimaschutz ist gesetzliche Pflicht

Für Andreas Jung aus Baden-Württemberg, der bereits an den „Positionen des Präsidiums für ein klimaneutrales Deutschland“ maßgeblich beteiligt war, ist dieser Schritt enorm wichtig, weil der beschleunigte Klimaschutz gesetzliche Pflicht sei. „Wir müssen schneller werden und so schnell wie möglich 100 Prozent erneuerbare Energien erreichen. Dafür brauchen wir einen Turbo. Dafür machen wir Vorschläge. Dafür setzen wir auf die Energie der Natur, wir setzen auf marktwirtschaftliche Anreize, wir setzen auf Teilhabe für alle.“ Für Jung steht vor allem die Nutzung von Sonnenenergie im Fokus. Daher sollen Abgaben wegfallen - dies werde zum einen zu einem Boom bei den Solardächern führen. Zum anderen werde davon auch das Handwerk profitieren.

Auch Thomas Heilmann, Berliner Kandidat für den Bundestag, kämpft für den massiven Ausbau erneuerbar Energien und den Einstieg in eine soziale Energie-Marktwirtschaft. „Klimaschutz muss man richtig machen“, wird er deutlich. „Wir werden den Klimawandel mit Verzicht, Wohlstandseinschränkungen und Verboten niemals international bekämpfen können!“ Erneuerbare Energien seien längst wettbewerbsfähig. Auch die Digitalisierung spielt bei den Plänen der CDU eine wichtige Rolle. Damit Planungen schneller werden, soll es ein digitales Echtzeit-Kataster geben, in dem alle Projekte erfasst werden können.

Klare Ziele

Die Ziele der CDU sind damit klar: Wir müssen die Erderwärmung stoppen und die Pariser Klimaziele erreichen. Um diese Ziele zu erreichen, soll Deutschland bis 2045 ein klimaneutrales Industrieland werden. Dafür braucht es diesen „Turbo“ für den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Video der Pressekonferenz: