Schon im Juni ist es so weit: in Thalheim (Sachsen-Anhalt) werden täglich bis zu 200 000 Solarzellen vom Band laufen. Die Neueröffnung der bald größten Solarzellenfabrik ist ein wichtiger Schritt zu mehr Energiesouveränität in Europa – zudem werden Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen. Am Standort in Thalheim steht derzeit eine Gesamtfläche von 27 000 Quadratmetern zur Verfügung.

Förderung von Solarparkplätzen

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak machte bei der virtuellen Eröffnung klar: „Die Solarenergie ist eine der Garanten für den Ausbau erneuerbarer Energien.“ Die Akzeptanz von Solarenergie sei groß. „Die Erfahrung zeigt: Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, ist stolz, seinen eigenen Strom zu produzieren“, so Ziemiak. Bundeseigene Gebäude müssten, wo immer das möglich sei, ein Solardach bekommen. „Wir wollen ein Förderungsprogramm auflegen für ‚Solarparkplätze‘, also für Photovoltaik- Überdachung etwa auf Parklätzen, vor Supermärkten oder in Betrieben.“

Zeichen der erfolgreichen Politik von Rainer Haseloff

Die Meyer Burger Technology AG startet am Standort Thalheim mit einer jährlichen Nominalkapazität von 400 Megawatt und wird mit dem schrittweisen Ausbau auf 5 Gigawatt zur größten Solarzellenzellenfabrik Europas. Derzeit ist in Deutschland bereits rund 30.000 Megawatt Solarstromleistung am Netz. Dies entspricht ca. 9 Prozent der Bruttostromerzeugung. MicrosoftTeams-image (27) Paul Ziemiak: „Die Erfahrung zeigt: Wer eine Solaranlage auf dem Dach hat, ist stolz, seinen eigenen Strom zu produzieren." Foto: CDU/Steffen Böttcher

„So schaffen wir die Transformation zur nachhaltigen Stromproduktion“, betonte Ziemiak. „Für Sachsen-Anhalt freut es mich ganz besonders: Bitterfeld-Wolfen wird mit Inbetriebnahme der Solarzellenproduktion an alte Erfolge der Region und neueste Entwicklungen anknüpfen. Mit Tradition und Modernität wird der Standort zum Leuchtturm der Branche. Das ist auch ein persönlicher Erfolg von Rainer Haseloff, der in seinem Bundesland Ökonomie und Ökologie klug miteinander in Einklang bringt.“