„Hybrid“ verlief der Talk zu den Themen Wald und Nachhaltigkeit. Mit CDU-Vize Julia Klöckner auf der Parteitagsbühne und Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, der per Video der Diskussion zugeschaltet wurde.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner setzt bei der Bewahrung des Waldes auch auf Forschung. Es müsse herausgefunden werden, welche Baumarten dem Klimawandel besonders effizient begegnen. “Wenn wir nur in der Romantik leben, dann wird der Wald nicht überleben”, sagte sie mit Blick auf die Herausforderungen, die in ihrem Ministerium in einer eigenen Abteilung beobachtet und bewertet werden.

Der Wald in Deutschland ist ein Multitalent: Wirtschaftswald, Ökosystem, Erholungsort. Julian Klöckner betont die Verpflichtung der Politik, von Forstwirtschaft und Verbrauchern. Für sie darf der Wald nur so genutzt werden, dass er seine Aufgaben auch für unsere Kinder, Enkel und Urenkel erfüllen kann und eine wahres Multitalent bleibt.

Von der Marwitz stellt fest: “Der Wald ist für viele Sehnsuchtsort. Aber er ist darüber hinaus auch ein wichtiger Wirtschaftsstandort.” Beim “Zusammenspiel der Zukunftswälder” müssen Ökologie und wirtschaftliche Nutzung zusammengehen. Dafür ist eine vielfältige Auswahl an Baumarten der richtige Weg. Man dürfe nicht vergessen, dass ein Hektar Wald 8 Tonnen CO2 kompensiert und damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion in der Atmosphäre und damit zum Klimaschutz leistet.