Bundestagswahl: Große Koalition unter Kanzlerin Angela Merkel Nachdem die Union am 18. September 2005 als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen war, nahm die CDU-Vorsitzende Angela Merkel Koalitionsgespräche mit den Sozialdemokraten auf. Zwei Monate später, am 18. November, unterzeichneten CDU, CSU und SPD den Koalitionsvertrag und wählten vier Tage später Angela Merkel zur ersten Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.
Neustart 2005 CDU-Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers hat nach einem fulminanten Wahlkampf mit einer geschlossenen Union die Landtagswahl am 22. Mai klar gewonnen. Damit wurde die letzte rot-grüne Koalition auf Länderebene abgewählt. Mit einer erschreckenden Bilanz: Rot-Grün hinterlässt einen Schuldenberg von 100 Milliarden Euro und fünf Millionen Stunden Unterrichtsausfall. Also genug zu tun für Jürgen Rüttgers, der am 22. Juni zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde.
Die CDU ist stärkste Kraft im Norden Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein wurde die CDU erstmals seit 1983 wieder die stärkste politische Kraft im Land. Mit CDU-Spitzenkandidat Peter Harry Carstensen erreichten die Christdemokraten einen Stimmenzuwachs von 5 Prozentpunkten. Die seit 1996 mit den Grünen regierende SPD musste hingegen herbe Verluste hinnehmen. Nachdem es den Sozialdemokraten nicht gelungen war, Heide Simonis erneut zur Ministerpräsidentin zu wählen, leiteten sie Verhandlungen mit der CDU zur Bildung einer großen Koalition ein. Seit dem 27. April steht nunmehr Wahlsieger Peter Harry Carstensen einer CDU-SPD-Koalition in Kiel vor.