Mit Siegeszuversicht Richtung Bundestagswahl
Angela Merkel rief zum Abschluss des Parteitages in
Dresden die CDU auf, die rot-grüne Bundesregierung im Wahljahr 2002 mit
Zuversicht und Kampfeswillen anzugreifen. Der Parteitag habe gezeigt, dass die
CDU wieder stolz auf sich selbst sei, sagte Merkel in ihrem Schlusswort des
zweitägigen Treffens in Dresden. "Wir werden uns nicht mehr angiften
lassen. Wir werden Attacken starten", rief Merkel den 1.001 Delegierten zu. Das
Streben der Union sei jetzt "unabwendbar auf Sieg ausgerichtet". Nach
Überzeugung der Vorsitzenden war der Parteitag wichtig für die CDU
und für Deutschland. Die Partei habe die verschiedenen Gruppen zusammen
geführt, Gemeinsamkeit gezeigt und das inhaltliche Rüstzeug für
den Wahlkampf 2002.
"Die CDU kann und wird Deutschland wieder
voranbringen."
"Die Bilanz des Bundeskanzlers und seiner Regierung
ist nicht nur beschämend, sie ist schädlich für unser Land",
sagte der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber vor dem CDU-Parteitag in Dresden. Die
Zeit für einen Regierungswechsel sei reif. Von dem CDU-Parteitag gehe das
Signal aus: "Die CDU kann und wird Deutschland wieder voranbringen." Zugleich
bekräftigte er die Siegenschancen der Union. "Wir wollen und müssen
in Deutschland wieder politische Verantwortung übernehmen. CDU und CSU
können siegen und wir werden siegen", bekräftigte der
CSU-Vorsitzende.
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"Das Problem hat einen Namen: Gerhard
Schröder"
"Wir gehen selbstbewusst und offensiv in das Wahljahr
2002", sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz am
Dienstag in Dresden. Die Union werde die rot-grüne Bundesregierung
ablösen: "Wir wollen das, und wir schaffen das", rief Merz unter dem
anhaltenden Beifall der Delegierten. "Die Koalition ist ablösungsbereit -
wir stehen bereit". Rot-Grün sei bereits nach drei Jahren am Ende. Nur mit
der Vertrauensfrage habe Schröder die Koalition retten können.
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Frauen-Quorum unbefristet verlängert!
Die Bundesvorsitzende der Frauen-Union, Maria
Böhmer, hat die Entscheidung des Dresdner Parteitags begrüßt,
das Frauen-Quorum über das Jahr 2001 unbefristet zu verlängern: "Dies
ist ein großartiger Erfolg für Angela Merkel, für die Frauen
und für die Volkspartei CDU".
Traditioneller Rundgang eröffnet zweiten
Tag
Der zweite Tag des Parteitags begann für die
Parteivorsitzende Angela Merkel mit dem traditionellen Rundgang über die
Schausteller-Stände der Sponsoren und CDU-Verbände. Von den
Hochtechnologieunternehmen EADS und MTU über Audi, eine Pause an den
Ständen der CDU-Nachwuchsorganisationen RCDS und Junge Union und auf der
Zielgeraden ein Besuch auf dem Stand der Marketing-Abteilung der
CDU-Bundesgeschäftsstelle, unerschöpflich war das Interesse und die
Energie von Angela Merkel. |