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23.03.2011 | Julia Klöckner |

Rheinland-Pfalz

Klöckner: "Ich kämpfe für eine starke CDU"

Die Spitzenkandidatin der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, hat sich im SWR Fernsehen den Fragen der Menschen in Rheinland-Pfalz gestellt. Klöckner: "Es wird Zeit, dass Rheinland-Pfalz eine Frau als Ministerpräsidentin bekommt." Bürgernahe, Transparenz in den Entscheidungen und frischen Wind bietet Klöckner den Menschen am Wahlsonntag an. "Die Menschen sollen sich wohlfühlen in Rheinland-Pfalz", so die CDU-Spitzenkandidatin.
Julia Klöckner "Die Klöckner-Garantie ist eine Zusage, wofür ich mich einsetze."

Bildungspolitik stehe für Sie an erster Stelle, genauso wie Sicherheit. Dafür stehe auch ihre Klöckner-Garantie. "Die Klöckner-Garantie ist eine Zusage, wofür ich mich einsetze." Die Menschen können sie daran messen, was in der Garantie stehe. So sei es zum Beispiel unabdingbar, die Schuldenbremse umzusetzen, damit man künftigen Generationen nicht noch mehr Lasten zumutet. "Kinder sind wichtig. Ohne Kinder gibt es keine Zukunft", so Klöckner.

Man müsse den Rekordunterrichtsausfall in Rheinland-Pfalz bekämpfen und gleichzeitig werde man nicht an der Bildung sparen. Ganztagsschulen seien ein wichtiges Angebot, jedoch nicht ausschließlich, sondern flexibel auf die Bedürfnisse der Eltern vor Ort gestaltet. Genauso wichtig sei es auch, Vereine und das Ehrenamt, wie die freiwillige Feuerwehr, einzubeziehen und Kinder dafür zu begeistern.

Integration sei ein wichtiges Thema, dennoch gebe es bestimmte Grenzen. "Das Kopftuch hat im Unterricht nichts zu suchen." Das Kreuz in Klassenzimmer hingegen sei ein Teil unserer Kultur und unserer Prägung, während das Kopftuch vor allem ein politisches Symbol sei.

Im Bezug auf die Ereignisse in Japan unterstützt Klöckner den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Japan ist eine Zeitenwende." Man müsse die neuen Erkenntnisse und Erfahrungen in die Sicherheitsüberprüfungen mit einbeziehen. Wichtig sei auch die Frage der europäischen Kernkraftsicherheit. "Wir brauchen ein europäisches Sicherheitskonzept", so Klöckner.  Man müsse aus den Erfahrungen aus Japan lernen. Klöckner: "Wir müssen schneller ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien gehen." Dafür sei es auch wichtig, Widerstände vor Ort aufzugeben, wenn es beispielsweise um den Bau von Stromtrassen oder Speicherkraftwerke ginge.

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