31.08.2010 | Hermann Gröhe | Berlin | 056/10
Deutsche Einheit
Gröhe: Platzeck muss sich korrigieren
Zu den Aussagen des brandenburgischen Ministerpräsidenten im SPIEGEL, wonach es sich bei der Deutschen Einheit um einen "Anschluss" gehandelt habe, erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:
"Platzeck spielt Ost und West gegeneinander aus"
Vor 20 Jahren, am 23. August 1990, hat die erste frei gewählte Volkskammer den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Der mutigen demokratischen Selbstbefreiung folgte der entscheidende Schritt zur Wiedervereinigung. Dies war der klare Wille der allermeisten Menschen in der ehemaligen DDR.
Daher ist es beschämend, wenn sich der einstige Bürgerrechtler Matthias Platzeck die krude Geschichtsklitterung der ewiggestrigen Linkspartei zu Eigen macht. Der Brandenburger Ministerpräsident schielt damit nur auf den Beifall seines Koalitionspartners und spielt Ost und West gegeneinander aus. Platzeck muss sich schleunigst korrigieren.