Der Wintergarten selbst ergibt sich als Zwischenraum aus der freien Form des Gebäudes im Mittelbau und der Außenkante. Er ist als begehbarer Aufenthaltsbereich nutzbar und weist gegenüber konventionellen Fassaden wesentliche Vorteile auf.
Der schiffsrumpfartige Grundriss schafft Abstand zu den angrenzenden Gebäuden, so dass ein optimaler Ausblick und Lichteinfall für alle Büroräume erreicht werden.
Akustisch erfüllt die transparente Hülle ihren Zweck, da sie die Büros von der stark befahrenen Klingelhöferstraße abschirmt.
Die gläserne Fassade dient als Schutz vor Schmutz und Abgasen, so dass die Fenster der Büros problemlos geöffnet bleiben können, ohne dass die Mitarbeiter beeinträchtigt werden.
Zugleich hat der Der Wintergarten die Funktion einer Klimahülle, die im Sommer für Wärmeschutz sorgt und im Winter wärme dämmend wirkt. Die erfolgt mittels einer natürlichen Be- und Entlüftung des Wintergartens durch seitliche Öffnungen, über die Frischluft und Feuchtigkeit an den von Hand zu öffnenden Fenstern entlang nach oben abgeführt werden.
Lüftungsschema im Sommer
In den Sommermonaten wird übermäßige Wärme durch thermische Ventilatoren verhindert. Aufsteigende warme Luft wird über Lüftungselemente im oberen Bereich nach außen abgeführt. Zusätzlich ist an der inneren Fassade außen anliegend ein Sonnenschutz angebracht, der in den Sommermonaten eine zusätzliche Kühlung bewirt.
Lüftungsschema im Winter
In den Wintermonaten erwärmt das einfallende Sonnenlicht den Luftraum und bildet wie ein Treibhaus ein warmes Luftkissen um das Gebäude.


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