Der südliche Tiergarten, das sogenannte Klingelhöfer Dreieck, spielte mehr als 200 Jahre eine prägende Rolle im kulturellen und geistigen Leben der Stadt. Nach seiner vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Brachland als Zirkus- und Rummelplatz genutzt.
Im November 1995 schrieb die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Verkehr einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für den Südteil des Klingelhöfer Dreiecks aus. Das Konzept der Bürogemeinschaft Machleidt + Partner, Walther Stepp wurde realisiert. Es sah für die Bebauung dieses Territoriums die traditionelle Berliner Blockrandbebauung vor, die sich um einen Pocket Park gliedert. Zwei Jahre später, im Januar 1997, wurde für die differenzierte Ausarbeitung des Konzeptes die Architekturwerkstatt der Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr, Bezirk Tiergarten und dem Projektentwickler Groth + Graalfs ein Workshopverfahren eingeleitet. Unter den acht nationalen und internationalen Architekturbüros, die ihre Entwürfe vorlegten, gehörten auch Petzinka Pink und Partner aus Düsseldorf. Sie erhielten im Rahmen eines vertiefenden Architektenwettbewerbs den Zuschlag für den Entwurf des Konrad-Adenauer-Hauses.
Mit der Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags am 20. Mai 1998 zwischen dem Land Berlin, dem Bezirk Tiergarten und Groth + Graalfs wurde dieses kulturhistorisch einzigartige Areal zu neuem Leben erweckt.
Der CDU Bundesvorstand entschied sich am 30.06.1997 für das Tiergarten-Dreieck als Sitz der neuen Parteizentrale in citynaher Bestlage. Ausschlaggebend für diesen Standort war die hervorragende Lage in der neuen politischen Mitte, umgeben von dem Bundespräsidialamt, dem Regierungsviertel sowie Botschaften, wissenschaftlichen Einrichtungen und den Vertretungen der Länder beim Bund. Auch die Konrad-Adenauer-Stiftung befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Parteizentrale.
Wenn Sie das Konrad-Adenauer-Haus persönlich in den Blick nehmen wollen - kein Problem. Wenden Sie sich einfach an unseren Besucher-Service.


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