Arbeitsmarkt

Die SPD gibt keine Antworten auf die modernen Fragen.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen lehnt das Arbeitsmarktkonzept der SPD als rückwärtsgewandt ab. "Die SPD arbeitet sich selber an Hartz IV ab, versucht, es komfortabler zu machen", sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in der ARD. Stattdessen müsse es darum gehen, die Arbeitsvermittlung "schneller, effizienter und zielgenauer" auszurichten. Dazu gehöre auch, spezifische Angebote für einzelne Gruppen wie Alleinerziehende, Jugendliche oder ältere Langzeitarbeitslose zu machen. "Der differenzierte Blick ist das Entscheidende für eine moderne Arbeitsmarktpolitik und nicht der Blick zurück".

Bundeskanzlerin Merkel plädiert für eine Entkoppelung von Gesundheits- und Arbeitskosten. "Koppeln wir steigende Gesundheitskosten weiter allein paritätisch an die Arbeitskosten, dann belasten wir die Arbeitsplätze", sagte Merkel der "Sonntag Aktuell".
In der Debatte zur Bewältigung der Finanzkrise fordert Ministerpräsident Rüttgers die Banken auf, einen Rettungsfonds zu schaffen, um so für künftige Krisen vorzusorgen. Zudem müssten die Kreditinstitute ihre Geschäfte mit eigenen Mitteln absichern.
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Finanzminister Wolfgang Schäuble stellt sich auf langwierige Verhandlungen über die Einführung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) ein. Die nötigen Vertragsveränderungen für einen solchen Fonds benötigten viel Zeit, sagte Schäuble der "Bild"-Zeitung.
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