Generalsekretär Volker Kauder präsentiert der Öffentlichkeit die Wahlkampfzentrale der Union.
Kauder betonte, CDU und CSU wollten den Menschen "wieder Perspektive und Hoffnung" geben: den Arbeitslosen, den Familien, den jungen Menschen, aber auch den Forschern und Unternehmern. Sie alle müssten wieder eine Chance bekommen, ihr Leben selbst zu gestalten. Auch für die Rentnerinnen und Rentner spiele es eine Rolle, dass die Arbeitslosigkeit überwunden werde. Denn in diesem Fall gebe es wieder mehr Beitragszahler. Deutschland befinde sich in der "tiefsten Krise seiner Nachkriegsgeschichte", sagte der Generalsekretär weiter. Ginge es zu Beginn um den Wiederaufbau des Landes, müsse Deutschland jetzt so umgebaut werden, dass wieder Chancen entstünden. "Dafür steht die Kanzlerkandidatin Angela Merkel mit ihrem Programm", bekräftigte Kauder.
Damit es wieder aufwärts gehen könne, müsse die Politik das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen. Hier hätten die "politischen Überfälle" von Rot-Grün in den letzten sieben Jahren viel Porzellan zerschlagen. Dagegen stehe die Union für "Klarheit und Zuverlässigkeit". Kauder wörtlich: "Was wir sagen, das tun wir". Die Union wolle "der zuverlässige Bergführer sein", der die Menschen auf dem Weg nach oben begleite.
Kauder präsentiert die "arena 05"
Anschließend führte der CDU-Generalsekretär die Pressevertreter durch die Wahlkampfzentrale "arena 05". "Ich freue mich auf einen fairen und ehrlichen Wahlkampf", betonte er. Während andere dazu neigten, Teile ihrer Parteizentralen für den Wahlkampf auszugliedern, mache für die Union das ganze Konrad-Adenauer-Haus Wahlkampf. Konzipiert und geplant werde er jedoch vor allem in der zweiten Etage der CDU-Bundesgeschäftsstelle. Dazu wurden hier die Wahlkampf relevanten Bereiche zusammengezogen: So kümmert sich die "Strategische Planung" neben der strategischen Kommunikation um die Entwicklung der Kernbotschaften der Union, die dann auf Flugblättern oder Plakaten umgesetzt werden.
Im Kommunikations- und Lagezentrum finden alle wichtigen Besprechungen statt, sofern sie den Wahlkampf berühren. "Herzkammer" der zweiten Etage sei jedoch das teAM Zukunft. Hier werden die zurzeit republikweit kämpfenden 6.200 Unterstützer vor Ort koordiniert, mit Ideen und Informationen versorgt. Sie alle schenken der Union Zeit: Mit eigens angeschafften teAM-Zukunft-Autos fahren die Helfer durch Deutschland, um den Orts- und Kreisverbänden bei Veranstaltungen oder Sommeraktionen unter die Arme zu greifen. Beim teAM-Zukunft können übrigens alle mitmachen, die einen Politikwechsel für Deutschland mit Angela Merkel an der Spitze wollen.
Daneben ist die Agentur McCann Erickson auf der zweiten Etage untergebracht. Wegen der Kürze des Wahlkampfs wird das Team von McCann durch die Hamburger Agentur Shipyard verstärkt, die durch den sehr erfolgreichen Ole-von-Beust-Wahlkampf bekannt geworden ist. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger nutzen die elektronische Post. Darauf hat die CDU mit der Einführung eines Customer Relationship Managements (CRM) reagiert. Im CRM-Team laufen zentral alle Bürgerkontakte auf. Allein in den letzten vier Wochen wurden hier 10.000 Bürgeranfragen bearbeitet. Erfreulicher Nebeneffekt: Durch diese Kontakte erfährt die CDU-Zentrale quasi seismographisch, wie die Stimmung im Land ist.
Natürlich macht die CDU auch Online-Wahlkampf. Neben dem eigentlichen Wahlkampfportal www.cdu.de gibt es wichtige Sonderseiten, wie die Website des teAM-Zukunft oder auch erstmals eine eigene Informations-Plattform für Deutsche, die im Ausland leben.