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01.12.2011 | Hermann Gröhe |

Aktuelles

SPD verabschiedet sich von der politischen Mitte

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat die SPD anlässlich ihres Parteitages kritisiert, mit ihren Plänen Abschied zu nehmen von der politischen Mitte, vom Status einer linken Volkspartei und davon, für alle Menschen in diesem Land da zu sein: "Es bleibt eine linke Partei - eine unter vielen." Gröhe sagte weiter: "Das ist ein Links-Programm, das mit Volkspartei, mit Mitte nichts mehr zu tun hat."  Dieses Grusel-Programm dürfe nicht Realität in Deutschland werden - dafür arbeite die CDU mit ganzer Kraft. "Wir wollen, dass unser Land auf der Erfolgsspur bleibt", so der CDU-Generalsekretär.
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe bei der Plakatpräsentation SPD-Pläne "Schläge gegen Generationen-, Leistungs- und Familiengerechtigkeit"

Aus Anlass des Parteitages stellte Gröhe ein Plakatmotiv vor und kritisierte dabei, dass die Pläne der SPD nicht nur schlecht für unser Land wären, sondern ihm auch "schweren Schaden zufügen" würden. "Der Abschied von den rentenpolitischen Beschlüssen der Großen Koalition, also Abschied von der Rente mit 67 und der Einbeziehung der steigenden Lebenserwartung in die Rentenformel. Das ist ein Schlag gegen die Generationengerechtigkeit", so der CDU-Generalsekretär. Die beabsichtigten Steuererhöhungen und zusätzlichen Belastungen seien ein "Schlag gegen die Leistungsgerechtigkeit in diesem Land - und gegen Wachstum und Beschäftigung." Gerade dies sei in der aktuellen Lage wichtig.

Die Abschaffung des Ehegattensplittings bedeute einen "Schlag gegen Familiengerechtigkeit, eine Misstrauenserklärung an die Familien, die doch selbst am besten wissen, wie sie Erwerbsarbeit und Familienarbeit in der Familie aufteilen wollen", so der CDU-Generalsekretär.

Der SPD-Vorsitzende Gabriel scheine zu spüren, dass dieses Programm den Abschied von der Mitte bedeute. Er warne jetzt selbst schon vor der eigenen Partei, warne vor einem Überbietungswettbewerb in Sachen Steuererhöhung. "Ihm scheint zu dämmern, dass man als Lafontaine-Enkel nicht einmal zum Kanzlerkandidaten taugt", so Gröhe.

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