"Die Sicherung von Fachkräften hat für die Bundesregierung höchste Priorität"
Ursula von der Leyen freute sich über die positive Entwicklung: "Der Arbeitsmarkt zeigt sich auch im November weiter stabil und aufnahmefähig. Anzeichen für einen Umschwung sind im Inland nicht erkennbar. Im Gegenteil: Die Auftragsbücher der Unternehmen sind voll. Produkte aus Deutschland sind in aller Welt trotz Eurokrise und schlechter Konjunkturaussicht gefragt." Zudem gebe von Wirtschaft und Konsumforschung die Erwartung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.
Es zeige sich, dass die Suche nach qualifizierten Fachkräften weiterhin vorhanden sei. "Sorge bereitet mir, dass die Unternehmen aktuell im Schnitt 14 Tage länger brauchen, um offene Stellen zu besetzen als noch vor einem Jahr. Ohne ausreichend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt der Konjunkturmotor ins Stottern. Deswegen hat die Sicherung von Fachkräften für die Bundesregierung höchste Priorität", so die Ministerin weiter.
Zudem zog Ursula von der Leyen zog auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrem Amtsantritt ein positives Fazit der bisherigen Arbeit in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik: "Deutschland steht wirtschaftlich stark da, und seine Sozialsysteme bieten den Menschen verlässlich Schutz, wenn sie in Not geraten." Man werde die Herausforderungen Demografie und Globalisierung positiv gestalten. "Bildung, Weiterbildung und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz schaffen Chancen zur Teilhabe an der Arbeitsgesellschaft. Faire Arbeitsbedingungen und Löhne, für die wir uns auch international einsetzen, sind eine Grundvoraussetzung", so von der Leyen.