"Union setzt auf die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie"
Nach den Worten von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe setzt die Union damit auf die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie sowie auf die Überwindung einer ideologischen Energiepolitik, wie sie Rot-Grün stets vorangetrieben habe. Die CDU gehe die Herausforderungen der Zukunft an und schaue nach vorne, schrieb Gröhe in einem Brief an die Funktions- und Mandatsträger der CDU Deutschlands. Dabei setze man auch "für eine gewisse Zeit auf Kernenergie, bis diese vollständig durch regenerative Energien ersetzt werden kann".
Die Kernenergie sei dabei ausdrücklich als Brückentechnologie vorgesehen. "Sie wird nicht länger genutzt, als es unbedingt nötig sei", bekräftigte der CDU-Generalsekretär. Gleichzeitig sei aber festzustellen, dass "wir heute die sichersten Kernkraftwerke der Welt" in Deutschland haben und weiterhin erhebliche Summen von den Betreiber-Unternehmen in die Sicherheit investiert werden. "Sicherheit geht eindeutig vor!", so Gröhe weiter.
Eine Entlastung der Umwelt finde durch die Reduzierung von Treibhausgabemissionen statt. Diese sollen bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um mindestens 80 Prozent gegenüber 1990 verringert werden. Auch in den Bereichen Energieeffizienz und umweltfreundliche Mobilität setze das Energiekonzept Ausrufezeichen.
Auch für die Verbraucher bringe das Energiekonzept Vorteile. Wie externe Gutachter herausgefunden haben, wirke die Laufzeitenverlängerung der Kernkraftwerke dämpfend auf die Strompreise und damit positiv auf Wachstum und Beschäftigung. Hermann Gröhe: "Für uns stand als Zielsetzung immer fest: Energie muss in Deutschland sicher, bezahlbar und sauber sein."