"Sie können bestimmte Dinge nicht entwickeln, wenn sie nicht ein Stück weit einen langen Atem haben", unterstrich die CDU-Vorsitzende. In diesem Zusammenhang warnte sie angesichts der immer rasanteren technischen Entwicklung: "Man muss aufpassen, dass nicht Tiefgründigkeit verloren geht. Wer kann in zehn Jahren noch 25 Minuten oder 15 Minuten Nachrichtensendung ertragen?"
Darüber hinaus zeigte sich die Bundeskanzlerin erfreut über die Zunahme von Ausstellern aus Asien. Diese positive Entwicklung mache einerseits deutlich, dass Unternehmen aus anderen Kontinenten gerne nach Deutschland kämen und verweise andererseits auf die boomenden Märkte in Asien, sagte Merkel.
Mit Blick auf die diesjährigen technischen Innovationen erklärte die Bundeskanzlerin, die rechtlichen Dimensionen neuer Entwicklungen wie der Verknüpfung von Internet und Fernsehen seien noch nicht überschaubar. Sie verwies dabei auf die Struktur von öffentlich-rechtlichen Anstalten, Privatsendern, die Gebührenerhebung und die Beteiligung der 16 deutschen Länderparlamente im Kontrast zum "freien weiten Internet". "Das wird uns noch viel Kraft kosten, nicht nur sie, die die technischen Neuerungen entwickeln, sondern auch uns, die wir die Gesetze machen müssen."