"Auch langfristige Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt annehmen."
Bei dieser Entwicklung helfe nach wie vor die Kurzarbeit. "Sie spielt eine geringere, aber weiter wichtige Rolle", sagte von der Leyen. Besonders ermutigend sei, dass trotz des leichten Anstiegs der Arbeitslosenzahlen insgesamt die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinke. "Im Ausgang der Krise haben also auch zunehmend die Menschen bessere Chancen, die schon längere Zeit nicht mehr in Beschäftigung waren."
Auch die Messzahlen der Erwerbstätigkeit und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung weisen im Vergleich zum Vorjahr eine erfreuliche Tendenz nach oben auf. Nach Einschätzung von der Leyens zeige dies: "Die Einstellungsbereitschaft wächst; die Unternehmen bauen Beschäftigung auf."
Trotzdem dürfe man nicht den Fehler machen, die Krise mit ihren Folgen für den Arbeitsmarkt für beendet zu erklären. Für Übermut gebe es keinen Grund. Wichtig sei es, sich "neben der auslaufenden Krisenbewältigung stärker der großen, langfristigen Herausforderung anzunehmen". Dazu zählten die Ansätze, Menschen besser für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, Alleinerziehende, Migranten und Ältere stärker in qualifizierte Arbeit bringen und dort zu halten sowie den Wandel der Arbeitswelt zu gestalten.
Antrag des Bundesvorstandes der CDU Deutschlands an den 23. Parteitag am 15./16. November 2010 in Karlsruhe