Erika Steinbachs Verhalten zeugt von persönlicher Größe.
Der Schritt von Erika Steinbach verdient hohe Anerkennung. Mit ihrem Verzicht auf einen Sitz im Stiftungsrat zeigt sie menschliche Größe und politische Weitsicht. Sie stellt die Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen über ihre eigenen Wünsche und Hoffnungen.
Erika Steinbach beweist damit eindrucksvoll, von welchem Ziel ihr Leben und ihr Wirken in weiten Teilen geprägt wird: Der friedlichen Aussöhnung und der Gestaltung einer gemeinsamen, freundschaftlichen Zukunft zwischen Deutschland und Polen. Dabei spielt die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" eine zentrale Rolle. Um dieses Lebenswerk nicht zu gefährden, hat sie als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen darauf verzichtet einen Sitz im Stiftungsrat persönlich wahrzunehmen, was auch die Krönung ihrer Arbeit der letzen Jahre bedeutet hätte.
Erika Steinbachs Verhalten zeugt von einem hohen Maß an persönlicher Größe. Diejenigen, die sie zuletzt in teils völlig inakzeptabler und ungerechtfertigter Art und Weise angegriffen haben, sollten sich daran ein Beispiel nehmen.