Blick vom "Tetraeder" in Bottrop auf das Rekultivierungsprojekt Emscher Landschaftspark: Generalsekretär Ronald Pofalla und Ulrich Carow, Bereichsleiter Umwelt RVR Ruhr Grün
Die Bundesregierung hat beschlossen den Steinkohlebergbau bis zum Jahr 2018 vollständig auslaufen zu lassen. Diese Entscheidung war richtig und absolut notwendig.
Damit ist allerdings auch klar: das Ruhrgebiet wird weiterhin einem beachtlichen Wandel unterworfen sein. Bisher ist dieser Wandel weitgehend ohne soziale Verwerfungen vollzogen worden. Das Ruhrgebiet wird auch weiterhin ein starkes Stück Deutschland bleiben. Dies ist auch der Verdienst von Jürgen Rüttgers und der von ihm geführten Landesregierung.
Allerdings wiegt das Erbe von Rot-Grün nach wie vor schwer! Immer noch hat die Region mit einer Arbeitslosenquote zu kämpfen, die über dem Durchschnitt in NRW liegt. Fehlende wichtige politische Weichenstellungen und folgenlose Milliardeninvestitionen in Leuchtturmprojekte unter Rot-Grün haben wertvolle Zeit gekostet.
Deswegen ist es absolut zu begrüßen, dass die CDU-geführte Landesregierung weiterhin ganz auf einen zukunftsgerichteten Strukturwandel setzt. Innovative Industrieprodukte und moderne Dienstleistungen mit den damit entstehenden neuen Arbeitsplätzen sind die Zukunft der Metropole Ruhr. Gleichzeitig ermöglicht eine gelungene Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaften eine erhöhte Lebensqualität für die Bürger, die in diesem dicht besiedelten Raum leben.
Bestes Beispiel dafür ist der Emscher Landschaftspark. Durch die Rückgewinnung und Umgestaltung zahlreicher ehemaliger Industrie- und Gewerbebrachen sowie die Verknüpfung und Erschließung über Rad-Wanderwege entsteht hier ein europaweit einzigartiges Freiraumsystem.
Der Besuch in Nordrhein-Westfalen ist die siebte Station des CDU-Generalsekretärs im Rahmen einer Dialog-Tour quer durch Deutschland. Ziel dabei ist es den Entwurf des neuen CDU-Grundsatzprogramms mit Menschen aus unterschiedlichen Gruppen, Organisationen und Regionen zu diskutieren.