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01.12.2006 | CDU

Arbeitsmarkt

"Die Große Koalition bewegt doch was!"

Von den vielen guten Nachrichten, die wir in letzter Zeit aus der Wirtschaft hören, ist das die schönste: Der Aufschwung gibt immer mehr Menschen Arbeit, die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück. Zum ersten Mal seit vier Jahren sind weniger als vier Millionen ohne Job. Das bedutet einen Rückgang von über einer Million binnen neun Monaten. Und die Aussichten sind so gut, dass auch Langzeitarbeitslose wieder Hoffnung schöpfen können.

Lesen Sie hier Pressestimmen zur Lage auf dem Arbeitsmarkt:

"Es gibt sie noch, die guten Nachrichten! Erstmals seit vier Jahren sind weniger als vier Millionen Menschen in Deutschland ohne Job. Und das im November! Das ist doch mal was! Klar, das milde Wetter hat geholfen. Und natürlich ist die Arbeitslosigkeit noch immer viel zu hoch, sicher könnten die Unternehmen noch viel mehr tun, um Leute einzustellen. Alles wahr. Trotzdem macht die Zahl Mut: Sie nährt die Hoffnung, dass die von vielen ungeliebte große Koalition doch etwas zuwege bringt".
In: Bild-Zeitung (Hamburg) vom 01.12.2006

"Die erfreuliche Entwicklung macht klar: Es tut sich was in Deutschland. Die schmerzhaften Reformen zeigen Wirkung. Trotzdem darf die Politik jetzt nicht die Hände in den Schoß legen. Sie muss endlich den deutschen Steuer- und Bürokratie-Dschungel lichten. Dann könnten noch viel mehr Jobs entstehen".
In: Express (Köln) vom 01.12.2006

"Zu einem Wandel gehört Geduld und Beharrlichkeit . Richtigen Reformern sollte die Zahl aus Nürnberg Ansporn sein. 3,995 Millionen. Zur Erinnerung: Noch im Februar waren in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen arbeitslos".
In: Süddeutsche Zeitung (München) vom 01.12.2006

"Das Wort ,Sensation' gehört eigentlich nicht zum Wortschatz von Volkswirten, zumal im skeptischen Deutschland. Angesichts der neuen Daten vom Arbeitsmarkt legen aber selbst manche Ökonomen ihre Zurückhaltung ab .Das sieht nicht nur nach einer Wende aus - das ist eine Wende".
In: Financial Times Deutschland (Hamburg) vom 01.12.2006

"Weihnachten auf dem Arbeitsmarkt: Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen in den kommenden Wintermonaten wieder über vier Millionen rutschen wird, ist die Trendwende hin zu einem selbsttragenden Aufschwung nun endlich geschafft".
In: Die Welt (Berlin) vom 01.12.2006

"Der psychologische Effekt, den das Sinken der Arbeitslosenzahl unter die Vier-Millionen-Marke zu Beginn dieses Winters auslöst, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn an den Zahlen zur Beschäftigung und zum Sozialprodukt lassen sich die positiven Wirkungen der schmerzhaften Reformen der letzten Jahre schon jetzt klar erkennen".
In: Neue Osnabrücker Zeitung vom 01.12.2006

"Das ist eine wunderbare Nachricht. Die Arbeitslosenzahl ist erstmals seit vier Jahren unter die Vier-Millionen-Grenze gefallen. Das freut die Politik, die Wirtschaft und ganz besonders all jene, die nun einen Job gefunden haben. Vor allem sie sind zu beglückwünschen".
In: Frankfurter Rundschau vom 01.12.2006

"Die Lehre aus Nürnberg könnte sein, dass sich harte und schmerzhafte Reformen auszahlen. Dass es sich lohnt, diese Politik voranzutreiben. Die Wende am Arbeitsmarkt, die gestern amtlich wurde, sollte Mut machen zu weiteren Veränderungen. Mut, den vor allem die Politik braucht. Statt Ratlosigkeit und Kleinmut. Denn ,Wunder' gibt es nicht. Und auch 3,9 Millionen Arbeitslose sind immer noch zu viele".
In: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 01.12.2006

"'Wir müssen um so viel besser sein, wie wir teurer sind', sagt die Kanzlerin gerne. Inzwischen hat sich an beiden Stellen der Gleichung etwas getan. Wir sind eben nicht mehr so viel teurer, wie wir es mal waren (und die anderen sind auch nicht mehr ganz so billig). Und Deutschland hat sich erheblich reformiert. Viele werden den Gürtel nun etwas lockern wollen - im Frühjahr legt die IG Metall ihre Forderung für die neue Tarifrunde vor. Doch eigentlich steht Deutschland die schlanke Figur ganz gut".
In: Der Tagesspiegel (Berlin) vom 01.12.2006

 

 

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